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Behindertenhilfe Bethel
Foto: Betreuerin mit jungem Bewohner

Autismus

Unter Autismus versteht man eine lebenslange, bis heute nicht heilbare psychische Behinderung, bei der Beeinträchtigungen der sozialen Kommunikation, der emotionalen Entwicklung und der sprachlichen Kompetenzen im Mittelpunkt stehen. Der Schweregrad der Beeinträchtigungen ist von Einzelfall zu Einzelfall unterschiedlich ausgeprägt und kombiniert. So wie die Ursachen individuell unterschiedlich sein können, so ist auch das Muster zusätzlicher Störungen und Behinderungen verschieden.

Foto: Betreuerin und Junge beim Spiel   Foto: Bewohnerin beim Spiel   Foto: Betreuerin und Bewohner

Wenn auch Autismus nicht heilbar ist, so können Menschen mit autistischen Störungen doch unter Einsatz geeigneter Methoden in einem erheblichen Maße auf das Ziel größtmöglicher Selbstbestimmung und Unabhängigkeit hin gefördert werden.

Der Stiftungsbereich Behindertenhilfe orientiert sich mit seinen Angeboten für Menschen mit autistischen Störungen konzeptionell am sog. TEACCH-Programm aus den USA, dem ein jahrzehntelang praxisbewährter pädagogisch-therapeutischer Ansatz zugrunde liegt.

Das Fachteam Autismus unterstützt die individuellen Förderprogramme für Menschen mit autistischen Störungen in den Einrichtungen des Stiftungsbereichs u.a. durch differenziertes Assessment, Anleitung und Supervision der Maßnahmen und die konzeptionellen Entwicklungen in den Einrichtungen durch fachliche Beratung.

Fortbildungen zum sog. TEACCH-Programm werden angeboten von der AUTEA GmbH Gemeinnütziges Institut für Autismus, einem Gemeinschaftsunternehmen des Sozialwerk St. Georg e.V. Gelsenkirchen und der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel.

 

Kontakt

Frau Symalla
Fon: 0521 - 144 4764
Mail: autismusprogramm@bethel.de|